

Das Thema für den aktuellen Campus Cooking Flight ist „Alles aus einem Topf“.
Was passt alles in einen Topf bzw. was verbinden Sie mit dem Thema?
In jedem von mir bereisten Land habe ich versucht, die heimischen, landestypischen Gerichte
aus einem Topf zu genießen. Hierbei verweilt mein Gaumen in sehnsüchtigen Gedanken immer
wieder bei einer " Cataplana " am Strand von Ferragudo in Portugal. Lecker!
Die Telekom Campus Cooking Tour reist mit dem Claim „Essen ist Kommunikation“
durch zehn deutsche Mensen. Was bedeutet das für Sie, inwiefern ist Essen für
Sie Kommunikation?“
Der gedeckte Tisch ist für Mich der perfekte Ort für den genüsslichen Austausch mit der Familie,
Freunden, Kollegen & Inspiratoren. Ergo dient mir die weiße Tischdecke wie nackte Leinwand
als Inspiration für einen Maler; jeder Essensfleck auf dem "vor Mahls" reinen Tuch kündet von
der Lust am Genuss und derer die da genossen!
Haben Sie selber mal in einer WG gelebt, das Essen geteilt und „Alle(s) aus einem Topf“ gegessen?
Ja, das habe ich. Jedoch kann und sollte man eine Köche-WG in keinster Weise mit einer typischen Studenten-WG vergleichen,
denn Köche neigen dazu, sich untereinander nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Außerdem wird sehr gerne gemeinsam
für ein richtig gutes Essen gespart - natürlich rein zu Fortbildungszwecken.
Kochtopf, Römertopf, Wok, Auflauf- oder Tarteform: Welcher ist der vielseitigste unter den Töpfen und sollte
daher in keiner Studentenküche fehlen?
Ein Wok mit Deckel ist immer ein schneller „Allrounder“ und im Asia-Supermarkt auch am preiswertesten zu kaufen, zumindest
in der Basisvariante.
Die Campus Cooking Devise im Sommersemester lautet „Weniger ist mehr“ – was bedeutet das für Sie, wenn Sie
auf der Campus Cooking Tour gleichzeitig für eine Vielzahl von Studenten kochen werden?
Weniger heißt für mich nicht Verzicht, sondern es bedeutet viel eher, dass man den Focus auf das Wesentliche richtet. Deswegen verwende ich nicht mehr als 5 Zutaten. Durch diese Simplifikation kann der Gaumen auch noch jeden Bestandteil erkennen und ihn
kulinarisch zuordnen. „Weniger ist mehr“ bedeutet für mich die Rückkehr zu den Wurzeln des gemeinschaftlichen Genusses.
Nach dem Motto: Die Sippe sitzt zusammen und isst gemeinsam!


Das Thema für den aktuellen Campus Cooking Flight ist „Alles aus einem Topf“.
Was passt alles in einen Topf bzw. was verbinden Sie mit dem Thema?
Grundsätzlich kann man fast alles in einem Topf zubereiten. Die Methode, mehrere Zutaten in
einem Topf zu garen, geht bis auf die jüngste Menschheitsgeschichte zurück, in der man nur
eine Feuerstelle hatte. Ich finde, diese Methode bietet eine fantastische Möglichkeit verschiedene
Geschmacksrichtungen und Aromen zu verbinden.
Die Telekom Campus Cooking Tour reist mit dem Claim „Essen ist Kommunikation“
durch zehn deutsche Mensen. Was bedeutet das für Sie, inwiefern ist Essen für
Sie Kommunikation?“
Das Thema spielt für mich professionell, aber natürlich auch privat eine große Rolle. Das
gemeinsame Essen sollten gerade Eltern ihren Kindern nahe bringen. Es ist für mich ein sehr
wichtiger Faktor sozialer Kompetenz in einer Gesellschaft.
Welche Zutaten sollten Studenten immer zu Hause haben, um eine einfache aber leckere Studentenmahlzeit getreu dem Campus Cooking Motto „Alles aus einem Topf“ zu zaubern?
Mit ein bisschen frischem Gemüse der Saison, Pasta oder auch gutem Fisch oder Fleisch (da muss es auch nicht immer Filet sein)
kriegt man die tollsten Sachen hin.
Wer feste arbeiten kann, kann Feste feiern. Wie kann ich meine WG-Party ohne viel Aufwand zu einem
kulinarischen Highlight machen?
Die beste Party findet bekanntlich immer in der Küche statt. Daher finde ich es am besten, wenn man zusammen ein, zwei oder
drei gute Gerichte zaubert und dabei seiner Kreativität und Lust freien Lauf lässt. Wie z.B. verschieden belegte Mini-Pizzen, eine
erfrischende Erdbeer- Ingwer Limo oder der Klassiker jeder Party: ein richtig gutes Curry!
Sie sind bereits zum zweiten Mal beim Telekom Campus Cooking als Starkoch dabei. Was macht Ihnen besonders
Spaß daran?
Besonders Spaß macht mir der Kontakt mit den verschiedenen Menschen. Sei es mit den Studenten, aber auch mit den Mitarbeitern
und Kollegen in den Mensen. Es ist immer wieder schön, auch andere Sichtweisen und Methoden kennenzulernen.